der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland
e.V. (BDAJ) wünscht Euch und Euren Familien ein gesundes, erfolgreiches und
glückliches neues Jahr.
Für den BDAJ ist der Übergang von 2009 zu 2010 nicht nur
ein normaler Jahreswechsel. Er stellt vielmehr den hoffnungsvollen Aufbruch in
ein neues Jahrzehnt der Renassaince der Aufklärung, der solidarischen
Freundschaft und des Obsiegens der Vernunft dar.
Ø Renaissance
der Aufklärung / Herrschaft der Vernunft
Für
viele Menschen scheint die Aufklärung nicht nur zeitlich weit entfernt zu sein.
Es ist zu beobachten, dass nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001 eine
vernebelte Rennaissance der Religionen um sich greift. Nicht in einer Form des
Wiederaufkeimens des friedfertigen Miteinanders. Ein gefährliches Nebeneinander
im Sinne des huntingtonschen Kampfes der Kulturen ist auf der Agenda. Der BDAJ
wird sich im neuen Jahrzehnt dafür einsetzen, dass die Vernunft wieder auf der
Tagesordnung steht und dass es keinen irrationalen Umgang mit rationalen
Problemen des Alltags gibt. Insbesondere die jungen Menschen mit
Migrationshintergrund dürfen nicht alleine gelassen werden mit ihren Problemen.
Der BDAJ wird ihr Sprachrohr! Dafür wollen wir uns einsetzen!
Ø Solidarische
Freundschaft
Im
auslaufenden Jahrzehnt haben wir viele wertvolle Freundinnen und Freunde
gefunden. Wir haben Solidarität gezeigt, wenn es darauf ankam. Wir konnten auf
die Solidarität unserer Partner zählen, wenn wir sie brauchten. Das neue
Jahrzehnt wird jedoch ein dynamisches Zeitfenster voller auszufechtender
Konflikte. Gerechtigkeit darf keine leere Floskel bleiben! Wir alle sind nicht
nur für unsere eigenen Taten, sondern auch für die gesellschaftliche
Wirklichkeit verantwortlich. Der BDAJ ist bereit für eine gerechtere
Gesellschaft einzustehen! Auf die Solidarität unserer Freundinnen und Freunde
sind wir angewiesen!
In all unserer Freunde zum Jahreswechsel vergessen wir also
nicht, dass es noch viel zu tun gibt, denn
"Der
Krieg wird nicht unnötig
Wenn er nicht geführt wird.
Sondern nur, wenn er unnötig ist
Braucht er nicht geführt zu werden."
(Bertolt Brecht, Richtigstellung)